Beispiel: Von Generation zu Generation

Wir leben länger, werden älter. In der Folge kann es geschehen, dass wir oder uns nahestehende Personen plötzlich auf Hilfe angewiesen sind. Das Spektrum benötigter Unterstützung kann von niederschwellig bis zur voll umfänglichen Pflegebetreuung reichen. In dieser Situation sind Betroffene und ihr Umfeld grossen Sorgen und Mehrfachbelastungen ausgesetzt. Häufig genug sind die betroffenen Parteien schlichtweg überfordert.

Unsicherheiten, Ängste und Erschöpfung

Unsicherheiten, Ängste und Erschöpfung beeinflussen unser Handeln. Das Akzeptieren der veränderten Situation, die Klärung der Notwendigkeiten sowie das Treffen wichtiger Entscheidungen stellt Familienmitglieder und Beteiligte vor die komplexe Herausforderung, gemeinsam geeignete und möglichst selbstbestimmte Lösungen zu finden.

Wenn das Älterwerden zum Thema wird:

im familiären Umfeld

  • Generationsübergreifende Konflikte in Familien
  • Paarkonflikte beim Übergang in den Ruhestand
  • Lebensgestaltung nach der beruflich aktiven Phase
  • Präventive Gespräche zur aktiven (Mit-)Gestaltung der nächsten Lebensphasen

Wohnform

  • Weiterhin alleine wohnen ja oder nein, und wenn ja, welche Unterstützung ist durch wen notwendig?
  • Konflikte in Senioren-WGs
  • Generationsübergreifende Wohnprojekte
  • Konflikte in Senioren- und Pflegeeinrichtungen

Gesundheit und Pflege

  • Konflikte in der ambulanten und stationären Pflege
  • Gute gemeinsame Entscheidungen treffen, die allen Seiten möglichst gerecht werden
  • Häusliche Pflege, durch wen, wie abgegolten, ...

am Arbeitsplatz

  • Generationenübergreifende Teams in Organisationen
  • Altersdiskriminierung in Organisationen
  • Krisensituationen durch Überforderung | Krankheit | Trauer

Diese Liste zeigt, dass es rund ums Älterwerden nicht bloss um Differenzen zwischen älteren Menschen geht.

Das eigene Altern, aber auch das Älterwerden Angehöriger, Freude, Arbeitskollegen etc. kann Angst machen, weil es einem aufzeigt, dass der Alterungsprozess oft mit einschneidenden Veränderungen im gewohnten Lebensablauf einhergeht.

Mediation bietet den notwendigen Raum, sich der Veränderungen bewusst zu werden und um mit Zuversicht passende Lösungswege für veränderte Lebenssituationen zu finden. Die mediative Gesprächsführung hat das Ziel, bei Auseinandersetzungen zu deeskalieren, bestehende Beziehungen zu stärken, schwierige Fragen zu klären und zu einvernehmlichen Entscheidungen gelangen. Dabei werden die Lebenserfahrung und das Alter von betagten Menschen gewürdigt.

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